Schloss Laxenburg suedlich von Wien. Erholung, Kultur und Natur.

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Concordiatempel

Ein wichtiges Element der Antikenmode war seit dem 16. Jahrhundert die Aufstellung von „Rundtempeln" in den Gartenanlagen, da in Tivoli bei Rom der runde Sibyllentempel in pittoresker landschaftlicher Lage für die gebildeten Humanisten eine ideale Form darstellte und als Vorbild immer wieder nachgeahmt wurde.

ConcordiatempelRundtempel symbolisierten im 18. Jahrhundert Harmonie und Vollkommenheit und sie wurden in den neuen romantischen Gärten der Aufklärung mit verschiedenen „philosophischen" Bezeichnungen versehen. Auch die Freimaurerei nahm für sich den Rundtempel als Symbol für die erstrebte Vollkommenheit des Menschen in Anspruch.

Die „Eintracht" (Concordia) war in der von der Französischen Revolution bedrohten Monarchie aber auch eine politische Losung, und so war auch dieser wunderbare korinthische Rundtempel, der 1795 von Cavaliere Giuseppe Alessandro Moretti (Architekt) und M. Köhler (Stukkateur) errichtet wurde, der Eintracht der Völker gewidmet.

Der Concordiatempel befindet sich mitten im so genannten josephinischen Teil des Schlossparks, der seinen Ursprung unter Kaiser Joseph II. gefunden hat. Von Anfang an als Landhschaftsgarten konzipiert laden weite Wiesenräume, mächtige Baumgruppen und luftige Waldungen zum erholsamen träumen ein.

Ausführliche Informationen finden Sie in den Büchern:

  • "Der Schlosspark Laxenburg"
  • "Die Franzensburg in Laxenburg"
  • "Der malerische Landschaftspark in Laxenburg bei Wien"

Erhältlich im Museumsshop Franzensburg und an allen Parkkassen