Rittergruft

F. C. Weidmann beschreibt die Rittergruft der Vergänglichkeit 1839 folgendermaßen: „Wir erblickten in demselben zuvörderst die Begräbniskapelle, oder sogenannte Rittergruft. Sie birgt höchst sehenswerte Kunstwerke. Die Kapelle ist in altdeutschem Style erbaut, 20 Fuß lang, 8 Fuß breit, vorne mit einem Gitter verschlossen, welches den Einblick gestattet. Ueber dem Portale zeigt sich das österreichisch-spanische Wappen, eine Steinmetzarbeit des XV. Jahrhunderts, aus dem Reichsarchive hierher gebracht. Im Hintergrunde der Kapelle fesselt den Blick zuerst durch Glanz und Schimmer ein herrliches Glasgemälde, aus der Pfarrkirche in Stadt-Steyr hierher versetzt ...

Besonders im Lichte der sinkenden Sonne wirkt der Farbenglanz wahrhaft magisch. Außerdem befinden sich an den Wänden der Kapelle herrliche altdeutsche Oelgemälde ... Auf dem Boden der Kapelle liegt ein Grabstein, aus Mauerbach hierher gebracht ..."

Rittergruft Die Rittergruft liegt am Rande des Eichenhaines und „sieht aus, wie ein in die Erde versunkenes Gewölbe, dessen mächtiges Walmdach inmitten einer Gruppe schlanker Säulenpappeln auf den Boden zu sitzen kam" (Otto Benesch in der Zwischenkriegszeit). Im Jahre 2012 wurden diese Säulenpappeln neu gepflanzt und die Ritterguft hat damit ihr romantisches und verträumtes Umfeld wieder zurück erhalten.

 

 

 

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